Täglich werden Millionen von Anwendern mit einer Vielzahl an unerwünschten Emails überflutet: Werbung, betrügerische Mails (Scam, Phishing), Viren, Würmer, Trojaner, und allerlei sonstiger Unbill.
Allgemein geht man davon aus, dass Spam rund 97 % des internetweiten Mailverkehrs ausmacht.
Die Auswirkungen sind fatal: Die Spamflut sorgt für zusätzliche Belastung der Anwender, welche die Spammails sichten und bearbeiten müssen. Die dadurch verlorene Zeit und die dabei entstehenden Kosten gehen direkt zu Lasten der Wirtschaft.
Auch den Service Providern entsteht ein massiver Mehraufwand: Zur Abwehr der Spammails wird immer ausgefeiltere Technologie benötigt, um der stetig steigenden Flut Herr zu werden.
Bei klassischen Mail-Servern zeigt sich dabei schnell die konzeptionelle Schwäche des SMTP-Protokolls, welches gegen Missbrauch kaum Schutz bietet. In der Konsequenz brechen die Systeme oft unter der Last der Spamwellen zusammen, was zu Verspätungen in der Zustellung führen kann.
Zwar gibt es viele Wege, bestehende Mail-Server durch zusätzliche Software – sei es nun kommerziell oder Open Source – aufzubohren. Da die verfügbaren Lösungen in der Regel aber nur sehr selektive Bereiche abdeckt, ist ein universeller Schutz kaum möglich. Da ferner ein Zusammenspiel verschiedener Lösungen meist auch nicht vorgesehen ist, ergibt sich die Problematik von Insellösungen, die nicht miteinander harmonieren.
Daher ist es, heute noch viel mehr als früher, speziell wichtig auf eine gesamtheitlich integrierte Lösung zu achten, die nicht nur nach bestimmten Analyseverfahren vorgeht, sondern gleichzeitig agil und dynamisch agiert und selbst dazu lernt.
In den vergangenen 12 Monaten ist dabei ein System entstanden, welches sich nicht nur selbst vor Überlastungen infolge von Spamwellen schützt (Distributed Denial of Service Protection), sondern auch innerhalb des gesamten Clusters ein ineinander verwobenes Gesamtbild aller Verbindungen unterhält (Connection Awareness).
Auf Basis dieser in Echtzeit aufbereiteten Analysedaten kann jedes System eingehende Verbindungen anhand der positiven Reputation des Absenders immer bevorzugt behandeln.
Zu einer negativen Reputation kommt es dabei nur bei Mail-Servern, die wiederholt Spam anliefern oder sich nicht an die gängigen Standards halten.
Selbst bei Spamwellen ist damit garantiert, dass Mails aus bekannten, positiv klassifizierten Quellen immer zuerst verarbeitet und zugestellt werden. Verzögerungen gehören damit der Vergangenheit an.
Heute stellt Genotec täglich bis zu einer halben Millionen Nachrichten an die Benutzer zu. Davon liegt der Spam-Anteil effektiv noch bei rund 14 Prozent.




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