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Gianpaolo Del Matto, 5. März 2010 um 10:46

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (6 Stimmen, Durchschnitt: 2.83 von 5)
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Welche Ironie! Da spucke ich gestern noch grosse Töne über die neuen Spam-Filter und hab nicht mal mitbekommen, dass eine Stunde später eine solche über uns hinweg rollte…

Das dürften gestern im Zeitraum zwischen 09:30 und 10:15 schnell mal eine halbe Million Zustellversuche gewesen sein.
Ich möchte mir lieber nicht vorstellen was passiert wäre, wenn das durchgebrochen wäre.

spam1

Das schöne daran: Von der Spamwelle gestern Morgen hat offenbar niemand was mitbekommen. Auch nicht das “Frühwarnsystem Helpdesk”, welches in der Vergangenheit in so einem Fall sehr schnell von Anfragen überflutet wurde – hauptsächlich wegen Aufstauen der Mail-Queues und den daraus resultierenden Zustellverzögerungen.

Aus der Statistik ist auch schön zu sehen, dass von der Spamwelle nichts auf das System durchgeschlagen hat.

Im schwarz markierten Bereich sieht man zwar gegen Abend ein paar Peaks auf dem System. Bei der Prüfung hat sich dann gezeigt, dass da ein paar Newsletter hintereinander übermittelt wurden.
Diese wurden aber weder verzögert noch als Spam klassifiziert (der Anteil an “guten Mails” ist schliesslich gestiegen) und ganz normal zugestellt.

Fazit: Genau so stelle ich mir das vor!

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Kategorien: CTO Blog, Technologie

Gianpaolo Del Matto, 4. März 2010 um 09:04

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (5 Stimmen, Durchschnitt: 3.40 von 5)
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Täglich werden Millionen von Anwendern mit einer Vielzahl an unerwünschten Emails überflutet: Werbung, betrügerische Mails (Scam, Phishing), Viren, Würmer, Trojaner, und allerlei sonstiger Unbill.

Allgemein geht man davon aus, dass Spam rund 97 % des internetweiten Mailverkehrs ausmacht.
Die Auswirkungen sind fatal: Die Spamflut sorgt für zusätzliche Belastung der Anwender, welche die Spammails sichten und bearbeiten müssen. Die dadurch verlorene Zeit und die dabei entstehenden Kosten gehen direkt zu Lasten der Wirtschaft.

Auch den Service Providern entsteht ein massiver Mehraufwand: Zur Abwehr der Spammails wird immer ausgefeiltere Technologie benötigt, um der stetig steigenden Flut Herr zu werden.

Bei klassischen Mail-Servern zeigt sich dabei schnell die konzeptionelle Schwäche des SMTP-Protokolls, welches gegen Missbrauch kaum Schutz bietet. In der Konsequenz brechen die Systeme oft unter der Last der Spamwellen zusammen, was zu Verspätungen in der Zustellung führen kann.

Zwar gibt es viele Wege, bestehende Mail-Server durch zusätzliche Software – sei es nun kommerziell oder Open Source – aufzubohren. Da die verfügbaren Lösungen in der Regel aber nur sehr selektive Bereiche abdeckt, ist ein universeller Schutz kaum möglich. Da ferner ein Zusammenspiel verschiedener Lösungen meist auch nicht vorgesehen ist, ergibt sich die Problematik von Insellösungen, die nicht miteinander harmonieren.

Daher ist es, heute noch viel mehr als früher, speziell wichtig auf eine gesamtheitlich integrierte Lösung zu achten, die nicht nur nach bestimmten Analyseverfahren vorgeht, sondern gleichzeitig agil und dynamisch agiert und selbst dazu lernt.

In den vergangenen 12 Monaten ist dabei ein System entstanden, welches sich nicht nur selbst vor Überlastungen infolge von Spamwellen schützt (Distributed Denial of Service Protection), sondern auch innerhalb des gesamten Clusters ein ineinander verwobenes Gesamtbild aller Verbindungen unterhält (Connection Awareness).
Auf Basis dieser in Echtzeit aufbereiteten Analysedaten kann jedes System eingehende Verbindungen anhand der positiven Reputation des Absenders immer bevorzugt behandeln.
Zu einer negativen Reputation kommt es dabei nur bei Mail-Servern, die wiederholt Spam anliefern oder sich nicht an die gängigen Standards halten.
Selbst bei Spamwellen ist damit garantiert, dass Mails aus bekannten, positiv klassifizierten Quellen immer zuerst verarbeitet und zugestellt werden. Verzögerungen gehören damit der Vergangenheit an.

Heute stellt Genotec täglich bis zu einer halben Millionen Nachrichten an die Benutzer zu. Davon liegt der Spam-Anteil effektiv noch bei rund 14 Prozent.

stats_delivery

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Kategorien: CTO Blog, Technologie

Gianpaolo Del Matto, 7. August 2009 um 17:39

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Stimmen, Durchschnitt: 3.67 von 5)
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Genotec AG unterhält zwei Rechenzentren, eines in Allschwil, wo alle dedicated[Pro] und dedicated[Plus] Server laufen sowie eines in Basel, wo alle Business-Server und die gesamte Hosting-Infrastruktur untergebracht sind.

Heute habe ich die Gelegenheit genutzt, diverse Fotos von unserem Rechenzentrum in Basel zu machen,  um Ihnen einige Eindrücke aus unserem Rechenzentrum zu vermitteln.

(weiterlesen…)

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Kategorien: CTO Blog

Rene Schmid, 3. August 2009 um 09:30

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (4 Stimmen, Durchschnitt: 3.75 von 5)
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Am 31. Juli 2009 erreichte uns ein Schreiben eines – nach eigener Bezeichnung – “verarschten Users”, der sich über einen Missstand beklagte.
Im ersten Augenblick war nicht ganz klar, ob es sich nicht allenfalls um eine Veralberung handeln könnte, allerdings hat die Prüfung des Falls ergeben, dass das beanstandete Problem real vorhanden und somit zumindest eine gewisse ernsthafte Absicht gegeben war.
Leider zeigte sich die Beantwortung durch uns etwas kompliziert, da sich der aufmerksame User weder mit seinem Namen noch mit einer realen Mail-Adresse (diese lautete nämlich auf verarschter at user dot ch) bei uns gemeldet hatte.
Wir erlauben uns daher die Beantwortung auf diesem Weg. Der Vollständigkeit halber möchten wir dem geneigten Leser die unveränderte Anfrage natürlich nicht vorenthalten: (weiterlesen…)
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Kategorien: CTO Blog, diverses

Gianpaolo Del Matto, 31. Juli 2009 um 11:16

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Stimmen, Durchschnitt: 3.00 von 5)
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Heute ist unser grosser Tag:
 

System Administrator Appreciation Day

 
Heute werden für einmal wir auf Händen getragen, erhalten Gipfeli, anerkennendes Schulterklopfen, werden gewürdigt, respektiert und motiviert, auf dass wir dann die nöchsten 364 Tage mit frischem Elan ans Werk gehen und uns jeden Tag aufs neue wieder mit den Widrigkeiten der IT befassen können.
 
Alles Gute an alle SysAdmins!
 
SysAdmin's Dream
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